Donnerstag, 23. Juli 2026

Ende der Reise in Lecco

Zum Abschluss unserer Reise hatte sich Pia noch drei Nächte im Hotel Bellavista in Valmadrera am Comer See eingebucht. Valmadrera liegt gegenüber von Lecco, und von dort war ihr Urgroßvater vor über hundert Jahren ausgewandert.
Sie hoffte, dort noch Spuren ihrer Herkunftsfamilie zu finden. Also gingen wir auf den gigantischen Friedhof und suchten ihn nach passenden Namen ab: Erfolglos.
Fündig wurden wir dagegen im Museo Alessandro Manzoni, der mit seinem Roman "I promessi sposi" zum italienischen National-Dichter wurde. So wie Goethe in Deutschland wird sein Andenken hoch gehalten. Die Villa, in der er eine Zeit gelebt hat, wurde zum Museum ausgebaut, und dort konnten wir in seine Welt eintauchen.
Eingetaucht bin ich auch jeden Morgen in den Comer See, der direkt von unserem Hotel aus erreichbar war. Leider war das Hotel Restaurant geschlossen, so dass wir uns wieder auf die Suche nach geeigneten Futterstellen machen mussten. Und ich kann sagen: Wir wurden fündig.
Im von TripAdvisor hochgelobten FIDANZA gab es einen hohen Anspruch, noch höhere Preise und ein fast leeres Lokal. Was es nicht gab, war eine Speisekarte. Die musste man sich mit QR Code erschließen. Pia konnte mich trösten: Auch Reinfälle sind Erlebnisse!
Ganz anders erging es uns im Ristorante Pontile Orestino: Hausgemachte Speisen, äußerst günstig! 
Wir machten auch eine Bootsfahrt auf dem Comer See nach Bellagio. Der Ort soll ja sehr schön sein. Leider war er vor lauter Touristen nicht mehr zu sehen. Es gibt Menschen Mengen, die sind einfach nicht mehr auszuhalten. Wir verkrochen uns in eine Sportsbar ....
.... und ich mich später dann mit dem Fahrrad in die Umgebung, nur, um dem Trubel zu entkommen.
Der Comer See ist wirklich sehr schön. Und wir kommen gerne wieder, wenn's nicht Hochsaison ist.

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