Das Rilke Schloss Duino und den nach ihm benannten Weg wollten wir mit Schiff und Rad befahren. Ich hatte mich stark dafür gemacht. Bei Pia war das Zögern spürbar.
Am Schluss setzte ich mich durch. Der Transport des Fahrrads mit dem Schiff ist nämlich sehr günstig. Bis Sistiana kostet das Fahrrad nur ein Euro extra.
Ich war überrascht, wie viele Urlauber das Ferienparadies Sistiana bevölkerten.
Von der Anlegestelle ging es steil hinauf auf den Karst zum Rilkeweg. Und der war mit Fahrrad nicht befahrbar. Jedenfalls nicht mit Tourenbike.
Also machten wir uns zu Fuss auf den Weg, der sich alsbald, als halbalpin herausstellte. Und da stellte sich Pia mit ihrem Sturztrauma quer. Also wieder zurück zum Anfang und mit Fahrrad auf der SS14 zum Schloss. Bundesstrassenverkehr ist auch nicht unproblematisch. Aber zu guter Letzt landeten wir im Schloss und hatten es fast für uns.
Wo wohl die ganzen Touristen geblieben waren? Wahrscheinlich am Strand oder auf dem Rilkeweg. Jedenfalls konnten wir so die Atmosphäre des Schlosses genießen.
Und die ist wirklich zauberhaft. Nicht nur Rilke hat sich dort aufgehalten, sondern auch viele andere bedeutsame Personen aus der Welt von Film, Literatur und Psychoanalyse. Wir konnten unsere Zeit dort sehr genießen.
Zurück in Triest belohnten wir uns mit einem Besuch im Café-Haus Antico San Marco, welches auch eine Bibliothek beherbergt.
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